Wanderwege

 
75 Kilometer ausgeschilderte und gepflegte Wanderwege mit Rastplätzen und Ruhebänken beginnen in Burgbernheim. Im Wald finden Sie die „Europäische Wasserscheide“ und Sie können in unserem Mischwald über 50 teilweise sehr seltene Vogelarten beobachten. Auch eine große Artenvielfalt an Kleintieren und Pflanzen lässt Sie immer wieder Neues entdecken. So finden Sie in unserem intakten Ökosystem bedrohte Tierarten, wie z. B. den Hirschkäfer und den Mittelspecht.

Burgbernheim liegt am Europäischen Wasserscheideweg
Logo Wasserscheideweg
Der Europäische Wasserscheideweg zieht sich in einem Bogen durch den Naturpark Frankenhöhe und überquert dabei immer wieder Punkte, von denen aus das Wasser einmal ins Schwarze Meer und einmal in die Nordsee fließt.
Der Höhenzug der Wasserscheide gibt dabei immer wieder schöne Aussichten auf die sanfte Landschaft frei. 98 Kilometer sind es vom Beginn des Weges in Ansbach bis zum Endpunkt in Schnelldorf. Die naturnahen Wege schlängeln sich durch Wälder, Wiesen und Trockenrasenflächen und erfordern feste Wanderschuhe. Die sanften Höhenunterschiede sind auch für weniger Geübte gut zu bewältigen. Der Weg ist die ideale Tour für Naturliebhaber, auf dem sich der Genuss des Wanderns, die Ruhe und die Abgeschiedenheit zu einem erholsamen Erlebnis zusammenfügen.
Logo Wanderbares Deutschland
Mit diesen Eigenschaften und einer ausgezeichneten Markierung versehen, wurde der Europäische Wasserscheideweg vom Deutschen Wanderverband mit dem Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ geadelt.
Nähere Informationen unter: www.wasserscheideweg.de
 
"Wandern im nördlichen Naturpark Frankenhöhe"
Dieses Heftchen enthält zahlreiche Wanderwege und die dazugehörigen Karten. Den Wanderführer erhalten Sie in der Tourist-Information für 5,00 €.

Als kleinen Vorgeschmack können Sie unseren beliebten Markgrafenweg gerne ausprobieren:
 
Markgrafenweg

Wanderung zum Wildbad und zurück
 
Burgbernheim — Kapellenberg — Schauberg — Jägersteig — Teufelshäuschen — Alleeweg — Wildbad — Tausendjährige Eiche - Burgbernheim
 
2 1/2 Stunden Gehzeit: 6,5 km

Vorbei an der St. Johanniskirche und dem Friedhof steigen wir den von alten Linden gesäumten Stufenweg hinauf zum Kapellenberg, auf dem vermutlich das im Jahr 1000 erwähnte Castellum Berenheim und später die St. Wolfgangskapelle standen. Wir genießen die herrliche Aussicht auf die von Steigerwald und Frankenhöhe umrahmte Windsheimer Bucht. Nun gehen wir ein Stück den Naturlehrpfad am südlichen Hangweg am Sportplatz vorbei zum Schauberg (Schönberg). Der Eiserne Steg führt über den Bahneinschnitt. Nach wenigen Schritten auf dem Fahrweg nach links biegen wir vor dem Parkplatz der Skiabfahrt in den Wiesenweg ein. Teilweise über Stufen geht´s steil bergan. Wir folgen dem Wegweiser „Teufelshäuschen“. Auf schmalem Grat zwischen zwei tiefen Schluchten — rechts ein uralter Hohlweg — ersteigen wir die Höhe. Das Teufelshäuschen ist heute eine Aussichtskanzel mit herrlichem Ausblick. Bereits zur Markgrafenzeit stand hier ein beliebter Aussichtspavillon, zu dem Markgraf Georg Wilhelm von Bayreuth 1714 vom Wildbad ausgehend eine schnurgerade Allee anlegen ließ, auf der wir unsere Wanderung fortsetzen. Über einen Serpentinenweg geht´s hinab zum Wildbad. Nach einer Stärkung erweisen wir dem letzten Ansbacher Markgrafen Alexander unsere Referenz und besuchen den von ihm erbauten Markgrafenbau oberhalb des Wildbads. Nach etwa 100 m auf der Zufahrtsstraße biegen wir auf einen schmalen Pfad nach rechts ab, der durch das Quellgebiet des Tiefenbachs führt.
Für den Rückweg nach Burgbernheim gehen wir zunächst ein Stück auf der Straße, wo uns 200 m nach der Kreuzung die Wegmarkierung „Reh“ zurück in den Wald führt. Wir stoßen auf einen weiteren Alleeweg aus markgräflicher Zeit, dem wir folgen. Ein schmaler Pfad, teilweise mit Stufen, führt oberhalb der Straße hinab zum Waldrand. 80 m unterhalb des Wasserspeichers steht die „Tausendjährige Eiche“, auch „Kniebrecher-Eiche“ genannt. Kniebrecher heißt der alte Anstieg auf die Frankenhöhe, dessen Spuren noch im Gelände zu erkennen sind.