Neugestaltung des Unteren Bahnhofs

Der Untere Bahnhof an der Eisenbahnstrecke Steinach bei Rothenburg bis Neustadt a. d. Aisch wurde 2006 von der Stadt Burgbernheim erworben. Nachdem sich sowohl das Gebäude als auch das Umfeld in keinem guten Zustand befanden, wurde Herr Architekt Walter Buckel vom Stadtrat mit der Planung für die Neugestaltung des Bereichs beauftragt.
 
In der Stadtratssitzung am 29.05.2008 stellte Herr Buckel seinen Planentwurf vor. Das Gremium war von den Entwürfen sichtlich angetan. Die Kostenschätzung lag bei 150.000 €. Ein Durchführungsbeschluss wurde noch nicht gefasst.
 
Stadtratssitzung am 12.11.2009
Der Untere Bahnhof soll im März/April 2010 komplett neu gestaltet werden. Nachdem die Bahn mit Hilfe von Mitteln aus dem Konjunkturpaket die Bahnsteige erneuert und auf eine barrierefreie Höhe von 55 cm setzt, wird die Stadt nachziehen und für eine entsprechende Unterstellmöglichkeit und eine neue Platzgestaltung sorgen. Die genaue Planung soll in der nächsten Stadtratssitzung vorgestellt werden.
 
Stadtratssitzung am 17.12.2009
Architekt Walter Buckel stellt dem Stadtrat die neue Planung des Unteren Bahnhofs vor. Diese wurde vorher mit den zuständigen Stellen der Bahn abgesprochen. So sind weiterhin fünf Parkplätze vorgesehen. Das Gebäude mit einer außergewöhnlichen Dachform beherbergt mehrere Fahrradständer, Vitrinen, den Fahrkartenautomaten sowie Sitzgelegenheiten. Die Gesamtkosten liegen bei rund 150.000 €, wovon die Städtebauförderung ca. 50 % übernimmt.

Planentwürfe:
 
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Am 27.03.2010 ging es mit der über 100-jährigen Ära "Bahnhofsgebäude" zu Ende: die Freiwillige Feuerwehr Burgbernheim begann mit den Abrissarbeiten, die eine Woche später abgeschlossen werden konnten. Ab diesem Zeitpunkt wechselte die Bahn auch ein ca. vier Kilometer langes Stück der Gleise zwischen Steinach und Ottenhofen komplett aus. Es wurden nicht nur die Gleise und die Schwellen ausgebaut, auch die komplette Schotterschicht wurde erneuert.

 
Stadtratssitzung am 05.08.2010
Die Bahn beginnt mit der Erneuerung des Bahnsteigs am 16.08.2010 und benötigt ca. sechs Wochen dafür. Die Vorplatzgestaltung und die Errichtung der Unterstellmöglichkeit durch die Stadt könnte somit erst Anfang Oktober starten. Der Stadtrat entschließt sich deshalb, die Straßenbau- und Vorplatzarbeiten auf das Frühjahr 2011 zu verschieben. Nach Möglichkeit soll das Unterstellgebäude noch in diesem Jahr verwirklicht werden. Gleichzeitig wird beschlossen, die Straßengestaltung bis zur Einmündung in die Rothenburger Straße zu erweitern. Hierfür werden Kosten von 27.000 € erwartet, die über die Städtebauförderung mitfinanziert werden.

Mitte August 2010 starteten die Bauarbeiten der Fa. Markgraf, die den Auftrag von der Bahn erhielt. Als erstes wurden die Oberflächen der Bahnsteige ausgebaut und die Fertigbetonteile der Bahnsteigkante erneuert.
 
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Anfang November 2011 konnten die Arbeiten am Bahnsteig abgeschlossen werden. Nunmehr ist ein barrierefreier Zugang zum Zug möglich.
 
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Fertigstellung im Sommer 2011
 
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Mit einem großen Bahnhofsfest am Sonntag, 13. Mai 2012 wurde die gelungene Neugestaltung gefeiert.

Bei der Gesamtabrechnung der Maßnahme konnte erfreulicherweise festgestellt werden, dass statt der veranschlagten Gesamtkosten von 242.000 € nur 215.000 € angefallen sind.